Bikinifigur gesucht - Motivation auch

Bikinifigur gesucht – Motivation auch

Hilfe der Sommer ist da!

 

Und zack – plötzlich ist er wieder da. Gefühlt drei bis fünf Kilo zu früh.

 

Jetzt geht es wieder los: der lange Blick in den Kleiderschrank. Nach einer halben Ewigkeit stellt man fest, dass man natürlich absolut nichts zum Anziehen hat. Man hatte ja auch überhaupt keine Zeit, sich vorzubereiten. Zu schauen, ob die süßen Shorts vom letzten Jahr noch passen oder wo eigentlich das blaue Kleid mit den Spaghettiträgern geblieben ist.

 

Ich kenne das nur zu gut.

 

Am Ende trägt man dann doch wieder dieselben fünf Teile den ganzen Sommer über. Am besten so kombiniert, dass hier und da etwas kaschiert wird.

 

Wie ich schon in meinem letzten Beitrag erwähnt habe, bin ich mittlerweile ein kleiner Fan von Kleidern und Röcken geworden. Besonders die mit viel Tüll, Schwung und etwas Märchenhaftem.

 

Bei Kleidern, die bis zu den Knien gehen, habe ich allerdings immer denselben Gedanken: Sieht man meinen Po? Ich weiß selbst nicht genau warum, aber oft habe ich bestimmte Kleider gar nicht erst angezogen, weil ich Angst hatte, dass mein Po zu sehen ist. Oder dass die Oberschenkel, oder Waden zu dick wirken. Und von den Armen fangen wir lieber gar nicht erst an.

 

Ja, der Sommer stellt einen manchmal wirklich vor Herausforderungen.

 

Das Traurige daran ist nur: Diesen Stress machen wir uns oft selbst.

 

Irgendwann fängt man an zu glauben, dass man erst „sommerbereit“ sein muss. Schlanker. Straffer. Perfekter. Als müsste man sich das Recht verdienen, Shorts zu tragen oder im Bikini am See zu liegen.

 

Aber ganz ehrlich: Wann haben wir eigentlich beschlossen, dass ein Körper erst eine bestimmte Form haben muss, um den Sommer genießen zu dürfen? Jeder Körper passt in einen Bikini – also hat doch eigentlich jeder schon eine Bikinifigur.

 

Kein Körper muss perfekt sein, sondern einfach echt. Gerne auch mit Makeln, Dellen und Unebenheiten. Ich finde sogar: Das Unperfekte macht uns erst besonders und einzigartig.

 

Vielleicht besteht die echte Herausforderung gar nicht darin, die perfekte Bikinifigur zu bekommen. Vielleicht geht es eher darum, sich nicht jeden Sommer selbst schlechtzureden. Statt ständig nach Fehlern zu suchen, sollten wir viel öfter die guten Dinge an uns sehen. Und dabei muss es nicht einmal ums Äußere gehen. Unsere inneren Werte, unser Lachen, unsere Art mit Menschen umzugehen – all das ist am Ende viel wichtiger als ein knackiger Po oder straffe Oberschenkel.

 

Denn am Ende erinnert sich niemand daran, ob deine Arme schmaler waren oder deine Beine weniger Platz gebraucht haben. Aber du erinnerst dich daran, ob du gelebt hast. Ob du gelacht hast. Ob du dich frei gefühlt hast.

 

Natürlich ist es schön, Komplimente zu bekommen. Wenn jemand sagt, dass man „großartig“ aussieht, abgenommen hat oder ein Outfit besonders gut sitzt, freut man sich darüber. Aber oft hält dieses Gefühl nur für einen kurzen Moment an. Wirklich wichtig sind doch die Menschen, deren Meinung von Herzen kommt – die Menschen, die dich genauso lieben, wie du bist. Nicht wegen einer perfekten Figur, sondern wegen deiner Art, deines Lachens und einfach, weil du du bist.

 

Also hör auf, auf den „perfekten Zeitpunkt“ oder den „perfekten Körper“ zu warten. Trag den Bikini. Iss das Eis. Geh mit Freunden in dem super tollen Kleid bis in die Nacht tanzen, trink Cocktails, fahr spontan ans Wasser und genieße das Leben. Iss worauf du Lust hast, lach laut, tanze, sammle Erinnerungen und umgib dich mit Menschen, die dir guttun.

 

Das Leben ist viel zu kurz, um jeden Sommer mit Selbstzweifeln zu verschwenden.

 

Also fang an und trau dich. Leb dein Leben in vollen Zügen und koste es aus. Du hast es verdient.

 

xoxo Franky

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